Was brauchen Pflanzen zum Leben?

Pflanzen können mittels Photosynthese aus Licht Energie erzeugen. Die Chlorophyllmoleküle nehmen die Lichtenergie auf und nutzen sie, um Kohlendioxid aus der Luft zu Zucker umzubauen. Dabei wird Wasser verbraucht und Sauerstoff an die Luft abgeben.

Luft besteht vor allem aus Stickstoff und Sauerstoff. Außerdem kommen in Spuren Kohlendioxid, Argon und Wasserdampf vor, sowie Staub und andere Teilchen. Für Pflanzen ist besonders das Kohlendioxid wichtig. Sie nehmen das Gas über Öffnungen an ihren Blättern auf und verarbeiten es zu Zucker und Stärke – eine Energieform, die in alle anderen Bausteine des Lebens umgebaut werden kann.

Neben Kohlenstoff, den die Pflanzen über die Luft aufnehmen, brauchen sie noch eine Reihe Nährstoffe: Stickstoff, Phosphor, Schwefel, Metalle und Salze. Ist einer dieser Stoffe im Mangel, können die Pflanzen nicht weiter wachsen.

In der Natur wachsen Pflanzen in Erde – sie bietet all diese Nährstoffe. In der Pflanzenwerkstatt wachsen die Pflanzen in einem Schwamm, der mit Nährstofflösung getränkt ist. Diese Nährstofflösung wurde in einem Labor hergestellt und enthält ebenfalls alle notwendigen Pflanzennährstoffe.
Wie alle Lebewesen auf der Erde brauchen auch Pflanzen Wasser. Wasser ist in allen Zellen enthalten. Ein Apfel besteht zum Beispiel zu 85% aus Wasser, eine Karotte zu 94%, eine Tomate zu 98%. Die Pflanzen nehmen Wasser vor allem über die Wurzeln auf. Sie transportieren damit Nährstoffe, sie brauchen Wasser für die Photosynthese und sie verdunsten Wasser, um sich zu kühlen. Außerdem brauchen sie das Wasser, um den inneren Zelldruck aufrecht zu erhalten.