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Workshops über Forschung, Technologie und Innovation mit SchülerInnen

Um das Interesse von SchülerInnen an Forschung, Technologie und Innovation (FTI) zu steigern und den Forschungsprozess zu erklären, haben die Forscher Dr. Wilfried Lepuschitz und Dr. Munir Merdan vom Practical Robotics Institute Austria (PRIA) im Evangelischen Realgymnasium Donaustadt am 20. Februar 2019 einen Workshop über Forschung abgehalten. Am Anfang des Workshops haben sich die beiden Forscher vorgestellt und ihren Weg zu ihrer aktuellen Position beschrieben sowie über die positiven Aspekte ihrer Laufbahn erzählt.

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Speziell Dr. Merdan Munir hat als Role-Model mit Migrationshintergrund über seine Laufbahn erzählt, um jenen SchülerInnen mit Migrationshintergrund neue Perspektiven zu eröffnen und sie dazu zu motivieren, entsprechende Bildungs- und Berufswege einzuschlagen. Danach haben die zwei Forscher den SchülerInnen die Themen Forschung und Innovation näher gebracht. Sie haben mit den Schülerinnen diskutiert, warum wir Forschung überhaupt brauchen, wie ForscherInnen arbeiten und welche Eigenschaften sie benötigen.

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Dr. Lepuschitz und Dr. Merdan haben den Schülerinnen des Weiteren einen Einblick in wissenschaftliche Arbeit gegeben, d.h. sie erläuterten wissenschaftliche Herangehensweisen, z.B. wie man Hypothesen definiert, wie sie getestet werden können, und wie man mit Forschungsergebnissen weiter arbeiten kann.

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Die SchülerInnen waren ständig im Workshop involviert und haben eigene Ideen vorgestellt. Die PRIA-Forscher erklärten, was in ihrer Arbeit wichtig ist, aber auch was viel Spaß macht, wie z. B. die Möglichkeiten an verschiedenen und innovativen Projekten zu arbeiten, viel zu reisen, interessante Leute zu treffen oder wenn die Ideen dann im realen Leben umgesetzt werden und man sie funktionieren sieht.

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Am Ende des Workshops haben sich alle am realen Experiment „Papierflieger“ beteiligt. Dabei konnten die SchülerInnen untersuchen, wie weit (und hoch) verschieden konstruierte Flieger fliegen. Es war interessant zu testen, wie das Hinzufügen von Büroklammern die Flugdistanz des Papierfliegers beeinflusst. Zuerst wurde die Distanz mit keiner und danach mit einer, zwei und drei Büroklammern gemessen. Es war sehr spannend zu beobachten wie sich die Länge und Höhe ändert, aber auch, dass die Platzierung der Büroklammern eine sehr wichtige Rolle spielte. Das haben die SchülerInnen mit den Forschern danach abschließend diskutiert.

Ein ähnlicher Workshop hat auch in der Mittelschule Sechshaus am 27. Februar 2019 stattgefunden.

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